Evangelische Kirchengemeinden Griesheim und Nied

Kirche zwischen Main und Nidda


Der Herr ist mein Hirte










Wenn Sie sich gefragt haben, was Chöre während der Pandemiezeit machen, dann können wir Ihnen heute die Antwort geben. Zumindest für den Kammerchor Nied und PopChor'N, die gemeinsam mit einer ganzen Reihe Instumentalist*innen unter der Leitung von Kantor Lukas Ruckelshausen ihr zweites Videoprojekt abgeschlossen haben. Das Ergebnis gibt es nun bei YouTube zu bestaunen.

Das Stück „The Lord is my shepherd“ von Heather Sorenson haben beide Chöre bereits im Oktober 2019 zusammen gesungen. Im Frühjahr 2021 hat Kantor Lukas Ruckelshausen nun mit einem gewaltigen Aufwand dieses zweite Videoprojekt auf den Weg gebracht.


Wie funktioniert so etwas?

Zunächst bekamen alle Beteiligten ein Playback zugesandt, auf dem die Klavierbegleitung  und die jeweilige Chorstimme zu hören waren - eine gute Hilfe zum eigenständigen Üben und Grundlage für die einzelnen Aufnahmen. Da jeder zur selben Klavierbegleitung gesungen bzw. gespielt hat, war sichergestellt, dass alle ein gemeinsames Tempo haben.

Diese Playbacks liefen bei der Aufnahme über einen Kopfhörer, so dass hinterher nur die jeweils eigene Stimme zu hören war. Alle Aufnahmen zusammen wurden dann am Computer zusammengemischt. Mit den Instrumenten zusammen waren das über 60 einzelne Tonspuren, die aufeinander abgestimmt werden mussten.

Danach folgte der Videoschnitt. Hier wurden die Videos der Beteiligten in einem virtuellen, dreidimensionalen Raum platziert, so dass sie wir in einem richtigen Chorkonzert im Halbkreis auf einer virtuellen Bühne stehen. Diese Aufstellung konnte dann mit fest programmierten Kamerabewegungen eingefangen und gefilmt werden.

Die Aufnahmen haben Sänger*innen und Instrumentalist*innen zum Teil allein gemacht und zum Teil gemeinsam mit Kantor Lukas Ruckelshausen und einem professionellen Gesangsmikrofon im Gemeindehaus. Hierzu gab es ein eigenes Hygienekonzept mit Abstand, Desinfektion und großzügigen Lüftungspausen.

Das fertige Video ist ungefähr 4 Minuten lang. Dahinter stecken unzählige Stunden Arbeit. Doch der Aufwand lohnt sich: beim Üben und Aufnehmen konnten die Sänger*innen ihre eigene Stimme noch besser kennenlernen und das Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojektes wird die Pandemie überdauern.


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